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Montag, 18. August 2008

Der hausgemachte Anteil des Abschwungs

Die wirtschaftliche Talfahrt, die im Sommer begonnen hat, beruht in Deutschland auf zwei extremen Faktoren, die die Weltwirtschaft kaum beeinflussen werden.
Einmal sind das die Steuergeschenke von Steinbrück und Co. an die Unternehmer. Dies hat zu einem gigantischen Kapitalüberhang geführt, der teilweise in hohen Investitionen in den Handel geflossen ist, was beim ersten Blick ja nicht schlecht sein kann.
Doch diese Annahme ist fatal, denn die hohen Investitionen haben alle in den Bereich Einkaufszentren und Kaufhäuser getätigt. So stieg bis 2008 der Anteil der Verkaufsfläche in den Shoppingcentren pro Kopf auf 1,4 m², was weltweit Spitze ist und zugleich Ausdruck einer Fehlspekulation. Durchschnittlich dürften 10 bis 20 m² in Europa sinnvoll sein.
Zu spüren bekommen jetzt das die Mitarbeiter von Hertie, SinnLeffers und Wehmeyer. Diese „traditionsreiche deutsche Warenhausketten (sind in eine) Schieflage geraten. Sie haben mit Umsatzrückgängen zu kämpfen oder müssen gar die Insolvenz anmelden.“*

Dann bleibt natürlich noch die fehlende Entwicklung der Nachfrage durch die negative Einkommensentwicklung für bis zu 80 % der Bevölkerung. Diese haben dadurch auch ihr Verkaufsverhalten geändert und sind zum Beispiel auf den Internethandel umgestiegen, dieser Trend ist aber auch europa- und weltweit zu vermerken. Mit dem Unterschied, dass dieser in Deutschland nicht durch die neue Möglichkeit des Internets angeheizt worden ist, sondern durch die knappe Haushaltslage der Bürger.

Und dazu kommt noch als dritter Faktor, die Ausdehnung der „internationale(n) Marken und Ketten wie Zara, Mango oder H&M in Deutschlands Innenstädten.“ Und so schließt sich ein Kreislauf von hausgemachten und internationalen Problemen und Geschäftsstrategien, den einmal mehr die Beschäftigten dieser Unternehmen zu bezahlen haben.

In Berlin gibt es alleine 39 Einkaufszentren und es wird noch weiter gebaut. In Berlin Tempelhof entsteht am Tempelhofer Damm in Höhe des Ullsteinhauses ein Einkaufszentrum mit 25 Anlagestellen für Yachten bis 25 Meter Länge. Ehemals hat sich auf dem Areal ein Inlandshafen für Binnenschiffe befunden, den man in das Shoppingcenter integriert hat.

Was will der Bürger mehr, als mit der Yacht zu H&M und Aldi zu tuckeln? Gerade in Tempelhof leben viele Hartz IV Aufstocker und Empfänger, da sind Yachtplätze wichtig, oder?
*http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/starke-konkurrenz-fuer-karstadt-und-kaufhof-303631/
www.jetzt-helfen-wir-uns-selbst.com
http://www.onlinezeitung24.de/cat/Lokales

Donnerstag, 10. Juli 2008

Chinesen schließen deutsche Firmen ?

Darüber hört man von der Dame aus Berlin nichts, wenn sie in Japan auf dem G8 Gipfel in jede Kamera grinst. Dass Umweltschutz nicht durch Luftblasen und doofes Grinsen zustande kommt, sondern Handeln erforderlich ist, zeigen nun mal wieder die bösen Chinsen. Sie wollen saubere Luft und schließen daher jetzt Firmen zu Olympia, leider nur dafür? Wäre schade, wenn die Drecksschleudern danach wieder produzieren dürften, doch China ist halt keine Demokratie, sonst könnte die Bevölkerung abstimmen.
Doch zumindest erfahren wir im Zeichen der Ringe, welch üble Unternehmen aus Deutschland so ihr Unwesen in dieser Welt treiben, denen sollet man hier gleich den "Saftladen" schließen und mit Hartz IV mal zeigen, was Armut heißt. Doch ich denke, viele von denen werden bei uns mit Managementpreisen und Subventionen überhäuft, dass sie ihr grausames "Dreckschleuderspiel" auch finanzieren können.
" Sankt Gallen/Peking (09.07.2008) - Um dem Smog über Chinas Hauptstadt Peking beizukommen, greift die dortige Regierung zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Noch rechtzeitig zum Start der Olympischen Spiele soll die Luftqualität in der Stadt deutlich verbessert werden, indem Fabriken aus der Region geschlossen werden. So forderte die chinesische Regierung die Betriebe am unweit von Peking befindlichen Industriestandort Langfang dazu auf, ihre Produktion vom 15. Juli bis Ende September einzustellen. Wie das Handelsblatt berichtet, sei eine Mitteilung mit der Aufforderung zum Produktionsstopp an 86 Unternehmen ergangen, unter denen sich europäische wie auch sechs deutsche Firmen befinden.
Zu den deutschen Fabriken, die in Langfang produzieren und zum Produktionsstopp aufgefordert wurden, zählen der Anlagenbauer GEA Group, die Hess Maschinenfabrik, die Lack- und Farbenfabrik Wörwag, der Baumaschinenspezialist Wirtgen, die BYK Chemie und die Bergbautechnikfirma DBT. "Der Produktionsstopp ist zwar noch nicht definitiv und wir stehen noch in Verhandlungen mit den Behörden, wir haben jedoch eine solche Mitteilung erhalten", bestätigt ein Sprecher der GEA Group. Welche Folgen ein tatsächlicher Produktionsstopp haben würde, sei nicht abzusehen.""