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Montag, 2. März 2009

Franjo Pooth, die Feldbusch und Emmely


Dass unsere Gesellschaft schon längst moralisch auf dem Nullpunkt angekommen ist, kann man nicht oft genug sagen und beweisen. Emmely wurde wegen dem Verdacht entlassen und ihre berufliche Perspektive ist gleich Null, das nennt man auch Stigmatisierung.
Pooth, der Ehemann von olle Feldbusch, ja die mit dieser Stimme, hat zig Millonen verheizt und steht noch im Verdacht, andere Delikte beganngen zu haben. Der lebt weiter in begüterten Verhältnissen, Emmely muss mit Hartz IV überleben.
Poth macht daraus eine Show, Emmely ist die schon längst vergangen, bei dem Arbeitsrichter.
Hier die Poothstory in Kurzform:
"Ein Jahr Haft für Franjo Pooth wegen Bestechung
Franjo Pooth ist zu einem Jahr Gefängnis unter anderem wegen Bestechung verurteilt worden. Ein entsprechender Strafbefehl sei rechtskräftig, die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, teilte das Düsseldorfer Amtsgericht mit. Außerdem muss Pooth 100.000 Euro zahlen
"
"Insolvenzverwalter Michael Bremen hatte den Maxfield-Gläubigern bereits vor neun Monaten mitgeteilt, dass 100 Euro Forderungen lediglich 37 Cent Insolvenzmasse entgegenstehen und der einst gefeierte Jungunternehmer mindestens 19 Millionen Euro Schulden hinterlassen habe."

Mittwoch, 21. Mai 2008

Endlich, >Blubb oder bei uns wird ihnen geholfen<

Verstanden hat man wohl im Falle Verona Feldbusch/ Franjo Pooth die Tiefe der Insolvenz seiner dubiosen Firmen. Laut „Bild“-Zeitung haben sich nun endlich die Steuerfahnder auch der dubiosen Londoner Firma „Labworks Productions Limited*“ des Bruders von Mr. Franjo angenommen, bei der es laut „eine(s) früheren Mitarbeiters um eine (Scheinfirma*) handeln soll und „laut der offiziellen britischen Firmendatenbank Companies House keine eingetragene Konten gebe*“
Und um die 27 Millionen Euro, die die Gläubiger von Feldbusch/Pooth zurückfordern, darf man auch getrost die Frage nach der von der Bundesregierung geschaffen angeblichen „Neuregelung“ der betrieblichen Privatrente fragen. Hätten wir dieses Modell schon, nachdem sich Mitarbeiter über eine staatliche geförderte Summe am Unternehmen beteiligen können und diese dann später als Betriebsrente ausgezahlt bekommen, wäre dies wohl im Falle der „Blubb-Feldbusch-Pooth-Companie“ verbranntes Geld. Kein Mitarbeiter würde je einen Cent sehen, denn die Gläubiger dürfen sich um 1 % der 27 Millionen streiten.
„Wie gewonnen, so zerblubbt“, könnte man sagen. Was also soll eine privates Rentenmodell, in dem viele zukünftige Mitarbeiter eines Unternehmens eigentlich nur russisches Moneyroulett spielen?
Und die Steuern, die nun uns allen fehlen, die sind auch verblubbt.
Armes Deutschland, oder besser gesagt: Wollte ihr ewig Blubb oder lieber ein schnelles Ende?
* AFP