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Donnerstag, 3. April 2014

Gedanken zum Pilotenstreik

Da habe ich doch mal wieder das Wort „Neiddiskussion“ im Zusammenhang mit dem derzeitigen Pilotenstreik gehört. Ausgerechnet Politiker schreien hier nach Verhältnismäßigkeit der Mittel. Das ist doch irgendwie lustig oder eigentlich ziemlich verlogen. Wir haben gerade in der letzten Zeit mal wieder gesehen, dass Politiker nicht streiken müssen, wenn sie sich ihre Diäten um 10% erhöhen wollen. Sie tun es einfach und nehmen dabei ein ganzes Volk in „Geiselhaft“.
Wenn ein einfacher Arbeitnehmer dies auch könnte dann würde er auch nicht streiken.
Auch brauchen sich Berufspolitiker keine Sorgen um Ihren Lebensstandard im Alter zu machen. Da gibt es großzügige Übergangsregelungen und Pensionsansprüche, für die sie nie etwas bezahlen mussten.
Gerade beim derzeitigen Pilotenstreik geht es ja gerade auch um die Erhaltung dieser (zu recht) bestehenden Übergangsregelungen. Davon wird aber kaum berichtet.
Ein Pilot gehört zu den Berufsgruppen, bei denen die Ausübung ihrer Tätigkeit von immer wiederkehrenden strengen Gesundheitschecks abhängig ist. Das ist auch gut und richtig so.
Doch was kann ein Pilot denn beruflich noch tun, wenn er beispielsweise mit 55 Jahren den anstehenden Gesundheitscheck nicht mehr besteht und ihm seine Firma keinen adäquaten Job in Management, Verwaltung oder technischen Service bieten kann oder bieten will?
Ein Lokführer, der einen Selbstmörder überrollt und der dadurch traumatisiert ist und nicht darüber hinwegkommt, verliert auch seine Lokführer- Lizenz. Es ist noch gar nicht so lange her, dass dies ein Thema im Arbeitskampf bei Lokführern war. Auch da kam es zu einer derart schrägen „Neiddiskussion“.
Es gibt da noch einige andere Berufsgruppen die auf Grund eines nicht bestandenen Gesundheitschecks ein „Berufsverbot“ auferlegt bekommen können. Bei denen gab es einst auch Übergangsregelungen wie Teilrenten. Doch jetzt gibt es sie nicht mehr.
Ich, ein 55 jähriger ehemaliger Seemann kann davon ein Lied singen. Weil man schon vor Jahren die Deutschen Seeleute um ihre Seemannsrente betrogen hat, schau ich ziemlich dumm in die „Röhre“ http://vm10-und-freunde.blogspot.de/2011/03/ddr-ahoi.html
Man hat schon vor vielen Jahren ganz erfolgreich damit angefangen Schiffe auszuflaggen um aus reiner Profitgier in Deutschland anstehende Löhne und Sozialleistungen nicht bezahlen zu müssen.
Der Seemannsberuf ist nach wie vor ein sehr harter und schwerer Beruf, wenn man nicht gerade ein „Salonkapitän“ a´la Skettino ist. Dennoch gibt es für Seeleute keine Regelungen für den Fall, wenn sie den, noch immer geforderten, strengen Gesundheitscheck (Seediensttauglichkeit) nicht bestehen. Sie verlieren ihren Job und können sehen wo sie bleiben nachdem sie ihre Haut für die Reedereien zu Markte getragen haben. Was glauben sie weshalb sich die Besatzung von MS “Deutschland“ (besser bekannt als ZDF Traumschiff) 2012 so vehement gegen das geplante Ausflaggen des Schiffes gewehrt hat. Hier ging es nicht zuletzt um den Erhalt ihrer wohlverdienten „Seemannsrente“. Dies sind Fakten und sie taugen eben nicht für eine „Neiddiskussion“
Im Übrigen wären solche Themen meiner Meinung nach gar nicht an der Tagesordnung, wenn unsere Regierungen in den letzten Jahrzehnten nicht so dilettantisch am Renten und Gesundheitssystem herumgeschraubt hätten. Mit der wachsenden Angst vor Altersarmut hat in diesem Land inzwischen fast jeder Arbeitnehmer zu kämpfen. Eigentlich sollte man sich dann solidarisch zeigen, wenn es noch immer Arbeitnehmer gibt, die den Schneid haben um ihre ihnen zustehende Vergütung zu kämpfen und zu streiken.

Donnerstag, 24. April 2008

Abzocker Kohl, ehemals Kanzler

Viele haben von der Art und Weise der menschenunwürdigen Form der Rentendiskussion in dieser Gesellschaft langsam einfach die Nase schlicht weg voll. Da wird mit teilweise sozialfaschistoiden Parolen eine Stimmung erzeugt, die jeder Form des sozialen Umgangs widerspricht. Mit Sprüchen wie, die Jungen müssen für die Alten bezahlen, oder wer bekommt wie viel, Alt oder Jung?
Und dann diese Alltagsmeldungen die eben zeigen, warum es ein Problem in der Rentenversicherung gibt, die nichts, aber auch garnichts mit der positiven demographischen Entwicklung in diesem Lande zu tun hat. Da gibt der sogeannte Altbundeskanzler Kohl im April 2008 bekannt, er wird seine langjährige - man beachte den vielsagenden Begriff Langjährig - Lebengefährtin heiraten. Gut, na und? Wenn interessiert so ein Pipifax?
Sollte alle Rentner interessieren und die Rentenkürzer der Nation, denn somit wird diese Lebensgefährtin, sorry, langjährige nicht vergessen, das Recht erhalten, die Witwenpension des Altbundeskanzlers zu beerben, was schon mal eine gute Lebensgrundlage bietet für die Dame bei dem Alter das sie hat. Würde ein Rentner mit 66 seine langjährige Lebensgefährtin heiraten, die 65, 55, 45 oder 35 Jahre als ist, würde diese keinen Abspruch auf eine Witwenrente erhalten. Bei den Beamten geht das, was bei den normalen Rentnern nicht geht. Viele Sprechen daher auch von Prostitution für die Pension im Beamtenrecht, funktioniert immer und sollten sich viele Hartz IV Empfänger genau überlegen. So bereichert man sich an der Gesellschaft selbst und heizt bei den Rentnern im Land eine Angststimmung an und bei der Jugend eine Zunkunftshysterie an. Ach so, Herr Kohl ist ja auch noch Christ, Ziehpapa von Frau Merkel (Ehemals FDJ-Beitragssammelrin und SU-Studentin) und hatte doch einen Koffer mit einer Million über den Geschäftsführer seiner Partei verschieben lassen. Was war noch wichtiges passiert in der Ära Kohl, was uns die Zukunft erleichtert hätte, außer den 1,5 Billionen Staatsschulden?