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Freitag, 12. September 2008

Jo Ackermann kauft Postbank*

Schon erschreckend auf welch niedrigem Niveau der Postbankverkauf in Deutschland nach dem Fall Dr. Zumwinkel diskutiert wird. Sein „Ziehsohn“ von McKenzie hat nun den Tafelsilberausverkauf bei der Deutschen Post World Net eingeleitet, es blieb ihm ja auch kaum mehr Luft nach den Misserfolgen, die er nun Woche für Woche vermelden muss.
Die Postbank AG war ein Renner, denn sie hatte alleine fast nur die kleinen Leute mit ihrem Girokonto und Sparbuch zur Stammkundschaft. Eine Klientel übrigens, die Deutsche Bank in ihrem Größenwahnrausch der 90er Jahre aufgegeben hat und jetzt reumütig das „Sparbuch der Oma“ wieder entdeckt hat. Die Heuschrecken haben auch einem Ackermann klar gemacht, dass man Kaffee mit Wasser kocht.
Da bei der Post „DHL USA“ ein gigantisches Verlustgeschäft ist, braucht man Geld zur Deckung der Löcher. Dazu kommt die sich schlecht entwickelnde Bereiche Logistik und Paketdienst, die eigentlich nur durch den EXEL-Kauf gerettet werden konnten. “Post kauft Exel für 5,5 Milliarden Euro“*
Der Paketdienst in Deutschland ist ein Flop geworden, kaputtes Management und unfähige Betriebstellenleitungen wie in Rüdersdorf und Börnicke durch Beamte und ungelernte Ostverwaltungskräfte zeigen das Dilemma der Post generell auf, Vetternwirtschaft und dubiose Ostangestellte anstatt Fachleute.
Nun wissen wir ja seit Zumwinkel, dass die korrupten Manager aus den Beraterfirmen sich geschickt in Unternehmen durchsetzen können, die keine gewachsene Struktur haben, wie etwa Familienunternehmen. Und mit ver.di mischt eine Gewerkschaft mit, die in Ostdeutschland systematisch durch alte Kadargruppen der politischen DDR-Landschaft zersetzt ist.
Dies hat auch jetzt dazu geführt, dass der Briefdienst durch Korruption und Misswirtschaft mehr und mehr trotz den Monopolbestrebungen der SPD, Steinbrück und Sommer vom DGB in eine Schieflage kommt.
Briefe von und aus Berlin zum Beispiel sind teilweise bis zu 4 oder 5 Tage unterwegs. Obwohl wir ein Postbeförderungsgesetz haben, dass E + 1 garantieren soll, wird der Kunde beim Nachfragen durch einen inkompetenten Service bedient. Wer die Zustände in den Berliner und Brandenburger Briefzentren kennt, weiß, wovon ich rede.
Und Manager in der Topetage haben sich noch nie um Probleme vor Ort gekümmert, dazu fehlte Ihnen immer die Zeit. Warum? Das wissen wir ja nun seit dem Fall Zumwinkel.
Und die Probleme der Banken werden dadurch auch nicht gelöst. In den USA gehen immer mehr Banken über den Jordan, die nächste schlechte Nachricht für eine deutsche Bank dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
Und es fällt auf, dass im Bankenskandal um die Heuschrecken und die vielen Korruptionsaffären bei uns eigentlich nie die Rolle der Unternehmensberaterfirmen untersucht worden ist. Merkwürdig, oder?
Das ganze Management der Post AG besteht eigentlich aus einem Workshopkreis vom McKenzie, die sich bei dem Versandhaus Quelle kennen gelernt haben und Zumwinkel war ihr Teamleiter. Und nun spielen sie ihre Sandkastenspiele in der Realität, Leidtragende sind mal wieder die Kunden und Bürger in diesem Lande, wie immer.
*http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/post-verkauft-postbank-an-deutsche-bank-306738/#comment-15189
**http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,375308,00.html
http://mehrdemokratie.wordpress.com/wp-admin/
www.jetzt-helfen-wir-uns-selbst.com

Mittwoch, 10. September 2008

Kurt Beck, das Mobbing-Opfer, die SPD und seine drei größten Fehler!

Seit dem Wochenende (06/07.09.08) tobt eine Diskussion in der SPD und um sie, die man als Multimediaspektakel einer in der Auflösung begriffenen Partei verstehen kann. Oder man betreibt Ursachenforschung, was bei der Halbierung der Mitglieder seit 5-10 Jahren längst fällig wäre. Doch davor fürchten sich die Genossinnen und Genossen, wie der Teufel das Weihwasser.
Analysiert man den Fall Beck von der Machtposition in Berlin zurück in die Landesliga Rheinland-Pfalz, so fallen drei Punkte aus der Spekulationsmasse Beck in der Multimediawelt auf.
Einmal ist dies sein Umgang mit dem Fall Zumwinkel und seiner klaren Aussage an die Ermittlungsbehörden und Gerichtsbarkeit. Keine Hinterzimmerabsprachen, sondern sachliche, sowie öffentliche Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen. Die Logenbrüder haben ihm dies nie verziehen. Zumwinkel hatte zum Unternehmensberater Berger aus Hannover hervorragende Kontakte, und dieser war über Hartz wieder mit Schröder gut verknüpft. Beck war zu ehrlich für sachliche Hinterzimmerschmierenkomödien.
Dann sein wohl größter Fehler, seine Wankelmütigkeit im Fall Clement, anstatt den Parteiausschluss zu forcieren, hat er die Hand ausgestreckt. Das machen Mobbing-Opfer leider immer sehr oft, meist auf anraten diverser Berater oder Richter und fast in 99,99 % der Fälle werden sie dann dafür „abgeschlachtet“. Die Logenbrüder um Gazpromschröder und Co haben ihm es natürlich bitter und offen heimgezahlt, als Warnung an andere, wer nicht die Macht der Logenbrüder und Mobber akzeptiert, der wird „rasiert“.
Bei der „Deutschen Post AG“ werden solche Formulierungen bei Mobbing-Opfer ganz offen verwendet, kann man nachvollziehen, wenn man die dubiose Herkunft vieler Mobber kennt. In Berlin gab es da die besondere Troika um Rattenpeter aus Stahnsdorf, dem Schlächter von Marzahn in Berlin Tempelhof und Gossenmolly aus Henningdorf, schon die Spitznamen sagen etwas über ihre Kultur aus. Und Zumwinkel sprach immer bei der Verteidigung des Briefmonopols, vom Kampf um jeden Brief bis zum letzten Blutstropfen. An der Sprache werdet ihr sie erkennen, soll wohl von Jesus stammen, den hat Judas damals gemobbt.
Und als Drittes hat Kurt Beck wohl die Signale aus Hessen verstanden und wollte Frau Ypsilanti frei Hand lassen, was bisher eigentlich üblich ist. Doch das darf eben nicht jeder. In Brandenburg darf Platzeck das, ist ja auch der Ziehsohn von Stolpe und der hatte wieder gute Kontakte zum roten Kasner und das ist der Papa von Angie, der Partnerin von Steinmeier, dem Beck vertraute, der ihn aber gleich beim ersten Hahnenschrei verraten hat. Na ja, Kurt, so ist das bei den Logenbrüdern, hat dir die Mama das nicht gesagt. Meine Mutter pflegte immer zu sagen: Lumpenpack schlägt sich und verträgt sich. Schröder kennt das bestimmt auch. Nur eben Kurt war etwas naiv, seine Frau ist ja auch nur Friseuse und nicht so gebildet wie die von Schröder, denn die kam von der Bild.
Und bei Ypsilanti war dann bei den Logenbrüdern Schluss mit lustig. Sofort wurde der Nachlass von Kurt auf Bundesebene verschachert, und da ist dann immer Müntefering ein Experte. Und nun muss man sich eigentlich einmal in Deutschland fragen, warum sich alle so über die Scientology Church mokieren, die sind doch eh nur ein Abbild oder eine amerikanische MacVersion der Logenbrüder in Europa.
Klar ist Beck ein Mobbing-Opfer, ihm ist nur das Widerfahren, was jedes Jahr etwa 4 bis 5 Millionen in unserem Land am Arbeitsplatz erleben. Von daher ist Mobbing nun zum Kulturgut Eins in Deutschland geworden und keiner kann es mehr ignorieren oder bei den Gegnern von Mobbing von Spinnern reden. Diesmal waren
sogar die blonden Mädels und Jungs vom TV dabei, nur Christiansen hat gefehlt, wer die jetzt wohl zur Dubaireise eingeladen hat? Gerhard war es nicht, der muss jetzt den Gaspreis noch oben treiben. Er sitzt ja jetzt quasi an der Quelle.
Nur Kurt, an dem haben sie jetzt das Exempel statuiert und allen klar gemacht, wer die Herren im Lande sind. Der ist jetzt traurig und neigt zur Depression, denn das war es dann wohl mit der Macht. Jetzt schwingt wieder Franz das Zepter und der kann vielleicht mobben. Erinnert sei an den Vorgang um Andrea Nahles und ihre Kandidatur. Denke Franz wird sie „schnell rasieren“, denn Frauen mag er nicht so, das reicht als Mobbing-Motiv vollkommen aus. Und wenn er dafür zur Rechenschaft gezogen wird, dann erzählt er eben die Geschichte von seiner Frau und da können dann alle nicht dran vorbei. Täter sind schlau, doch das Schicksal auch.
Beck kennt das, denn wer erinnert sich nicht noch daran, als Kurt los mobbte. Damals auf dem Weihnachtsmarkt, als er einen Hartz Empfänger öffentlich fertig machte. Die Sprüche haben wir noch alle in den Ohren. So ist das eben Kurt bei der Meute der Logenbrüder, gestern noch Täter und heute schon Opfer, so schnell geht das. Doch keine Sorgen, Kurt hat doch noch einen guten Job und dafür gibt es ordentlich Moos. Die anderen Mobbing-Opfer in unserem Land haben das nicht, viele sind bei Hartz IV gelandet, denn die waren wohl nie Täter.
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