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Montag, 21. Juli 2008

OBI hat was am Weihnachtsbaum, aber keine Eier und kündigt im Sommer

Dass Manager oder Filialleiter oft was an der Glocke haben, ist uns ja bekannt.
Nun wird bei OBI nach 8 Monaten einem Betriebsratsmitglied gekündigt, weil er er nachgedacht und gerechnet hat, und so was ist in Deutschland nun mal ein Aufruf zur Revolution und kann im Sommer einfach nicht hingenommen werden.
Man glaubt es kaum, doch solche Auswüchse sozialen Schwachsinns ist in unserer Gesellschaft schon lang zum Alltag geworden. Traurig aber wahr! So was nennt man dann Vorbildfunktion für unsere Kinder und Jugendliche.
Machen die OBI eigentlich für Führungskräfte keinen "Idiotentest"?

Inhalt: Wenn zwei Weihnachtsbäume einem Ehepaar zustehen, aber nur einer beansprucht wird, wieviele Weihnachtsbäume hat dann OBI noch zum Verkauf?

Antwort 1: Keinen, denn denen fehlen die Weihnachtsglocken.

Antwort 2: Der Osterhase wird erschossen, weil dem Marktleiter die Eier färben wollte und keine gefunden hat. Kündigungsgrund ist klar, der Weihnachtsmann hat sich als Osterhase verkleidet.

Antwort 3: Bei uns haben die Mitarbeiter nicht zu denken, das überlassen wir den Ochsen, denn die haben einen größeren Kopf. Sorry, Weihnachtsbaum! Aber eben riesengroße Eier und das kostet beim Färden zu viel Farbe. "Wir missen halt spare, ha freile".

OBI kündigt dem Betriebsrat:

„Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
schon wieder einmal soll ein Betriebsrat mit fadenscheinigen Gründen fristlos gekündigt werden. (Der Sachverhalt hier: http://obi-betriebsrat.tk/).
Der Kollege Klaus Armbruster, Betriebsratsvorsitzender von OBI Bietigheim benötigt unsere Unterstützung.
Hilfreich wären eure Einträge im Solidaritätsbuch sowie Protestmails an OBI (Muster siehe hier)

Die Mails können an:
bietigheim@obi.de
johanna.meessen@obi.de zuständig für Öffentlichkeitsarbeit
walter.rauschmayer@obi.de Regionalleiter Vertrieb Deutschland Süd
andreas.sandmann@obi.de Geschäftsführer OBI Deutschland :
paolo.alemagna@obi.de Vorstand OBI AG:
thomas.belker@obi.de Geschäftsführer Human Resouces:
und in Blindkopie an:
Soultana.Margaritou@verdi.de
Christian.Paulowitsch@verdi.de
geschickt werden.

Zusätzlich hängt noch eine Unterschriftenliste dran, die ausgedruckt werden kann und an den Unterstützerkreis bis zum 08.08. zurückgeschickt werden sollte. An diesem Tag ist nämlich um 10.00 Uhr der Kammertermin vor dem Arbeitsgericht in Ludwigsburg.
Danke für eure Unterstützung
Liebe Grüße
Andrea Widzinski“
Sorry, trotz der Ernsthaftigkeit der Sachlage für den Kollgen, doch bei solchen Ereignissen muss man schon viel Toleranz haben, damit man nicht zum Amokläufer wird.

Dienstag, 8. Juli 2008

Porsche zog 4. Kündigung zurück, ein Erfolg vieler.

Man kann es lesen wie man es will, ob nun der Druck der Öffentlichkeit oder der Politik auf das Unternehmen Erfolg hatte oder nicht, auf jeden Fall hat eine breite Solidaritätsfront dazu geführt, dass Porsche die 4. Kündigung kurz vor dem Gerichtstermin zurückgezogen hat. Man darf hoffen, dass dies auch für die 5. so sein wird und das Mobbingopfer wieder sein Würde und seinen Arbeitsplatz erhält. Dank an alle Unterstützer und Demokraten, nur so können wir unsere Gesellschaft lebenswert gestalten.
hg
Gerade bei mir eingetroffen:
"*** An die demokratische Öffentlichkeit *** bitte weiterleiten ****
Der Solidaritätskreis gemaßregelter Porsche-Kollegen informiert:
Der für den 09.07.2008 vorgesehene Verhandlungstermin vor dem Arbeitsgericht Stuttgart wurde durch das Arbeitsgericht aufgehoben und findet nicht statt.
Begründung: Die Anwälte der Porsche AG zogen kurzfristig wenige Tage vor dem Verhandlungstermin die vierte Kündigung des Vertrauensmannes Ulrich Schirmer zurück, die Verhandlungsgegenstand war.
Offenbar wollte Porsche damit einer weiteren blamablen Verhandlung vor den Arbeitsgerichten entgehen und es ist sehr wahrscheinlich Zielsetzung der Porsche-Anwälte, es nicht mehr zu einer weiteren Zwangsvollstreckung kommen zu lassen!
Der Solidaritätskreis fordert:
- unverzügliche Rücknahme auch der 5. haltlosen Kündigung !
- endlich Weiterbeschäftigung des Kollegen zu unveränderten Bedingungen !
Wir bedanken uns für die bisherige langjährige Solidarität!"