Ein Beitrag in den heutigen
Fürther Nachrichten auf Seite 5 titelt:
Jetzt wird die Justiz doch noch
gegen die Bank aktiv
Da sitzt ein Mann möglicherweise
zu Unrecht seit Jahren zwangsweise in der Psychiatrie aber Politik und Justiz
wundern sich.
So als ob sie noch nie davon
gehört hätten, dass dies die erfolgversprechendste Methode in Deutschland ist,
unbequeme Menschen loszuwerden und mundtot zu machen.
Wie man dem oben genannten
Artikel entnehmen kann, hatte Ferdl G. Kenntnisse von massiver
Steuerhinterziehung und hat diese pflichtgemäß zur Anzeige gebracht. Sein
Fehler allerdings war, dass er sich mit einem einflussreichen Geldinstitut
angelegt hatte. Hätte er beispielweise einen einfachen Schwarzfahrer angezeigt,
so wäre er wahrscheinlich als guter Staatsbürger gelobt worden. Doch er legte sich
mit gierigen Machtmenschen an.
Da ist doch klar, dass diese in
die Trickkiste greifen, die dieser sogenannte Rechtsstaat ihnen frei zur
Verfügung stellt, um einen solchen „Spielverderber“ auszuschalten.
Wie wir dies schon aus einschlägigen
Hollywoodfilmen kennen, wird ein solcher Mensch zunächst in seinem persönlichen
Umfeld diskreditiert.
Zu solchen Mitteln greift man
heute hier in Deutschland schon, wenn es um weniger als Millionen geht. Da
brauchen wir gar nicht nach Amerika schauen.
Im Fall Ferdl G. war dies noch
nicht einmal allzu schwer weil seine eigene Frau aktiv an dieser
Hinterziehungspraxis mitwirkte. Schon allein deshalb hätte man bereits damals
schon, seitens der Justiz wirklich alle
relevanten Vorkommnisse in Betracht ziehen müssen um ein realistisches Bild zu
erhalten.
Das er im Nachhinein seine eigene
Frau tätlich angegriffen hat ist freilich nicht in Ordnung. Doch dies wird wohl
eher eine Folge von massiver Provokation ihrerseits gewesen sein. Es liegt im
Charakter des Provozierten wann dieser seiner, durch die gezielte Provokation,
entstandenen Wut freie Bahn gibt.
Gerade in der Arbeitswelt
Deutschlands wird diese Methode sehr häufig angewendet. Da werden unbequeme,
geradlinige, ältere, langjährige, kranke oder behinderte Arbeitnehmer unter
Umgehung des Kündigungsschutzes aus ihrem Arbeitsverhältnis gedrängt. Das läuft
im Prinzip immer gleich ab. Da die Täter von der Justiz und den Ermittlungsbehörden
nichts zu befürchten haben wird verleumdet, genötigt, provoziert, gelogen, das
Recht gebeugt und es werden viele andere Straftaten
begangen. Das geht jetzt schon viele Jahre so.
Die bayerische Justizministerin
Beate Merk wird in dem oben genannten Artikel zitiert:
„In einem Rechtstaat wird keiner
willkürlich untergebracht, weil er Strafanzeige erstattet.“
Doch was ist wenn der Rechtsstaat
gar kein Rechtsstaat mehr ist?
In einem mir bekannten Fall,
wollte das Opfer einer solchen Verleumdungskampagne diese zur Anzeige bringen.
Er konsultierte einen Anwalt. Dieser riet ihm von der Anzeige ab unter dem
Hinweis, dass der Staatsanwalt eine solche Anzeige, wegen geringem öffentlichen
Interesses nicht weiterverfolgen würde. Außerdem würde der Angezeigte einen
Prominentenbonus bekommen weil er der Vertreter einer namhaften Firma wäre.
Wer macht Staatsanwälten und
Richtern einmal in aller Deutlichkeit klar, dass vor dem Gesetz alle Menschen
gleich sind?
Wenn dem nämlich nicht so ist,
dann ist dies kein Rechtsstaat mehr.
Wer diszipliniert in diesem Land
Staatsanwälte und Richter dahingehend, dass jeder Fall objektiv und umfassend
zu behandeln ist?
Denn
man hatte diesen Arbeitnehmer letztendlich fristlos gekündigt weil er angeblich
den Betriebsrat bedroht hätte. (hierzu Abbildung Nr. 4)
Der
Betriebsrat stellte kurze Zeit später schriftlich klar, dass dies nicht den
Tatsachen entspricht. (hierzu Abbildung Nr. 5) Dieser Kündigungsgrund war
eine bewiesene Verleumdung, die vor Gericht auch noch wiederholt wurde. Doch
niemand schaltete Staatsanwalt oder andere Ermittlungsbehörden ein.
Justitia ist wirklich blind und
auf einer ihrer Waagschalen wiegt der Prominentenbonus nur allzu schwer.
So gesehen ist der Fall Ferdl G.
ein skandalöser aber eben kein Einzelfall in Deutschland. Nicht nur in Bayern.
Eben nur die Spitze des Eisberges.
Da sollte sich die Ministerin die Debatte im Landtag nicht allzu gelassen
anhören, wenn sie nicht als absolute Fehlbesetzung auf dem Posten des bayerischen
Justizministers gelten will. Denn dieses Unrecht geschieht in ihrem
Verantwortungsbereich.
Für die Opfer eines solchen Unrechts
gibt es in diesem Land keine Hilfe oder Resozialisierung. Sie bleiben auf dem
Scherbenhaufen, der einst ihr Leben war, sitzen.
Armes Deutschland
P.S. An dieser Stelle rufe ich
alle Betroffenen auf, ihren Fall hier über die Kommentarfunktion zu schildern. Meldet
Euch unter dem Namen „Eisberg“ an. Es reicht jetzt wirklich!