Dienstag, 11. Februar 2020
Freitag, 9. Dezember 2016
Nur mal so am Rande...
Diese Mail erreichte mich dieser Tage:
Nur mal so am Rande zur Info... Wenn ich da an die unzähligen Landsleute denke, die trotz einer Top-Ausbildung/eines Top-Studiums in der DDR nie eine Anerkennung bekamen, krieg ich 'nen Fön! Ich habe in meinen Kursen meistens Leute, die bei intensiver Beschulung frühestens in 6 Jahren Hauptschulniveau, d.h eine Ausbildungsreife erlangen werden.
Schönen Tag noch!
Dazu kann ich zur Zeit und in aller Kürze nur Folgendes sagen:
Inzwischen bekommt man schon einen hysterischen Lachanfall, wenn die neoliberale Lüge vom
"Fachkräftemangel" laut wird.
Woran unsere tollen globalisierten Arbeitgeber einen Mangel haben, sind gut ausgebildete Fachkräfte, die jung sind und möglichst wenig kosten und auch sonst das Maul halten, fleißig arbeiten und sich ggf. ohne Widerstand wieder feuern lassen.
Gier frisst eben Hirn.
Da kommen die Flüchtlinge aber auch andere billige Arbeitskräfte gerade recht.
Man kann die auch so schön aus einem dritten oder vierten Arbeitsmarkt heraus, gegen die angestammten Belegschaften, die noch einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, ausspielen.
Diese Praxis halte ich für äußerst gefährlich für eine friedliebende Gesellschaft. Doch scheint es, dass diese Regierung diesen Keil in der Gesellschaft haben möchte. Vor der Verantwortung dafür werden sie sich, wie immer, wenn es zu Äußersten kommt, drücken.
Das sollten wir eigentlich auch aus der jüngsten deutschen Geschichte gelernt haben.
Hass ist schon entstanden. Bald folgt Mord und Totschlag.
Dann werden alle wieder jammern und laut klagen, wie es denn soweit kommen konnte.
Mittwoch, 9. November 2016
Dies sind die Geister, die gerufen wurden!
Wie lange können "demokratische" Regierungen am "Wahl"- Volk vorbeiregieren - oder Gedanken zum Wahlausgang in den USA.
Da sind gerade mal
wieder viele, öffentliche Personen, nicht öffentliche Personen, Prominente und
Möchtegernprominente, furchtbar erschrocken und geben Kommentare ab, die im
Grunde nur eines fragen: Wie konnte es dazu kommen? Großer Katzenjammer!
Grundsätzlich wäre da
zu sagen!
Dort wo man sozialen
Unfrieden schürt, dort wo man Menschen als arm ausgrenzt, dort wo Gerechtigkeit
davon abhängt, ob man sich einen guten Anwalt leisten kann oder nicht, dort wo
man den Menschen nicht mehr zuhört etc. - Dort wird der Boden für Extreme
Ansichten, Polemik, Rassismus jeder Art und Intoleranz bereitet! Die Folgen
sind aus der Geschichte mehr als bekannt.
Aus dieser Sicht ist
dieses Wahlergebnis, wie aber auch der kürzlich von den Briten gewählte Brexit
zwar nicht vernünftig aber nachvollziehbar, weil folgerichtig.
Denn seit Jahren bzw.
seit Jahrzehnten hört die Politik der EU aber auch die der USA, wie auch anderer
wichtiger mehr oder weniger demokratischen Staaten, ihrem „Wahl“- Volk nicht
mehr zu.
Eine geradezu "gottgewollte"
Globalisierung wurde und wird auf ein hohes Podest gehoben und wie ein goldenes
Kalb angebetet.
Politiker waren und
sind nur noch damit beschäftigt, die Gewinne derer zu mehren, die oft genug
nichts mehr von ihrem unverschämt großen Reichtum der Menschheit und deren
Gesellschaften abgeben wollen.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns
Gier.
Mahatma Gandhi
Doch dies ist nicht
die Aufgabe der Politik und ihren Vertretern. Vielmehr ergibt sich ihre Aufgabe zwingend aus ihrem geleisteten Amtseid, in dem es beispielsweise (im
Amtseid der/des Bundesdeutschen Kanzlers/in) heißt:
"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des
deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das
Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten
gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."
Art. 56 GG
Dabei liegt wohl auch
die Betonung auf „jedermann“. Dieses
„jedermann“ wird und wurde in den letzten Jahren gerade auch in Deutschland,
aber auch in den USA massiv ignoriert. (Ich weiße in diesem Zusammenhang auch
auf meinen Artikel „Streitkultur weicht Ignoranz“ hin, zu finden unter: http://www.giessener-zeitung.de/staufenberg/beitrag/54261/streitkultur-weicht-ignoranz/
http://www.onlinezeitung24.de/article/4361
http://wir-zeitung.blogspot.de/2011/07/streitkultur-weicht-ignoranz.html
In den USA hatten wir bis gestern die Situation, dass die Bürger der USA buchstäblich die Wahl zwischen „Pest und
Cholera“ hatten. Es war geradezu absurd mit welchen Attributen beide Kandidaten
in den Medien versehen wurden. Da gab es Begriffe wie korrupt, rassistisch, dem
Finanzkartell verpflichtet, der Lobby verpflichtet, kriegstreibend etc.
Demokratisch oder der Verfassung verpflichtet kam da nicht vor. Dennoch gelten
beide Kandidaten als wählbar obwohl die Verfassung der USA etwas Anderes sagt.
Hier heißt es:
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle
Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen
unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das
Bestreben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen
unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der
Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen
Endzwecken verderblich wird, es das Recht
des Volks ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung
einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt
solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und
Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket. Zwar gebietet Klugheit, daß
von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher
Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von
jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber
leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen,
zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von
Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand
unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte
Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung
abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“
Wie passt das zusammen?
Ich würde in diesem
Zusammenhang allen zurufen: Dies sind die Geister, die gerufen wurden!
Wie wollt ihr sie wieder loswerden?
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Aus gegebenem Anlass
Gerade in diesen Tagen sind sie wieder unterwegs – Die
Sonntagsredner mit ihren leeren Phrasen und Worthülsen.
Ausgerechnet dieser Bundespräsident stößt in diesem Herbst die Diskussion an, ob
die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht.
Man möge mir verzeihen, doch diese Diskussion kommt genau 25
Jahre zu spät. Eine solche Frage erst heute aufzuwerfen und zu diskutieren
halte ich lediglich für hirnrissige Flatulenzen einiger Möchtegernhistoriker,
die sich einen Platz in den Geschichtsbüchern oder wenigstens unter den
Sonntagsrednern ergattern wollen.
Herr Gauck sollte das eigentlich besser wissen. Diese
Diskussion hätte zwischen Mauerfall und dem Beitritt der ostdeutschen Länder
zum Bundesgebiet (von Deutscher Einheit kann und will ich an dieser Stelle
nicht sprechen) stattfinden müssen. Ich habe eine öffentliche, ehrliche
ergebnisorientierte Diskussion zum Thema DDR Vergangenheit in den Neunzigern
immer wieder in Briefen gefordert. Doch eine solche Diskussion war zu dieser
Zeit alles andere als erwünscht.
Die Einen waren damit beschäftig die Werte, die es in der
DDR durchaus gab, möglichst gewinnbringend in ihren Besitz zu bringen, die
anderen suchten Wege ihre Werte aus ihrer DDR Funktionärszeit möglichst schadlos über die Wende zu
befördern. Da hätte die Schuld und Sühne, Täter und Opfer - Diskussion nur den
gewinnbringenden Ablauf gestört.
business as usual
So sah der sogenannte Einigungsvertrag dann auch aus.
Die Täter des DDR-Unrechtsstaats durften sich nun
erfolgreich und lautstark auf „ihr“ Recht berufen, das Recht jenes
Rechtsstaates, den sie die ganzen Jahre vorher verleugnet und bekämpft hatten. Die
tonlosen Schreie der traumatisierten Opfer des DDR Terrors blieben
weitestgehend ungehört. Die mussten jetzt erst einmal in mühsamen Prozessen
ihren Opferstatus nachweisen und die Straf- und Zwangsmaßnahmen kassieren
lassen.
Es war aber nicht nur eine Margot
Honecker, die sich nun über eine gesicherter Altersversorgung freuen
durfte. Nur sehr wenige derjenigen, die sich gerade auf der mittleren oder
unteren Ebene der Justiz und Verwaltung der DDR schuldig gemacht hatten, wurden
aus den Amtsstuben entfernt. Sie gingen oder gehen gerade jetzt ganz geruhsam
ihren gesicherten Pensionen entgegen.
Die späteren nur sehr zögerlich auf den Weg gebrachten,
sogenannten SED-Unrechtsbereinigungsgesetze waren, so zeigt es die Praxis,
nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben wurden.
Jedenfalls habe ich dies bei der Beruflichen Rehabilitierung
so erlebt. Berufliche Förderungen durch um Jahre und Jahrzehnte verspäteter
Weiterbildung, zielen am Arbeitsmarkt
vorbei. Davon ganz abgesehen, dass sich einige Arbeitsagenturen in diesem Punkt
taub, dumm, ignorant oder unwissend stellen.
Ausgleich bei Rentenansprüchen und Hilfe bei sozialer
Bedürftigkeit wurden durch die Hartz Gesetze bzw. durch die Agenda 2010 ad
absurdum geführt.
So sah und sieht sie dann aus, die
Vergangenheitsbewältigung, die Benennung von Schuld und die Wiedergutmachung an
den Opfern des DDR Staatsterrors. Sie fand und findet praktisch gar nicht
statt. Jetzt braucht man auch nicht mehr damit anfangen. Für uns Opfer sind 25
Jahre nicht nachholbare Lebenszeit ins Land gegangen. Da kann eine solche
Diskussion wirklich nur noch akademisch sein.
Wenn man dem Bundespräsidenten Joachim Gauck zu diesem Thema
schreibt, ich tat dies letztmalig im Herbst 2012 als die Sonntagsreden zum
Thema immer unerträglicher wurden, bekommt man einen, von einer höheren Präsidialangestellten, höflich
formulierten Brief, der kaum auf das Thema eingeht und mit dem man nur sehr
wenig anfangen kann. Immerhin wies sie
mich auf eine sogenannte Enquete-Kommission
zum Thema hin.
Auch wenn sich dort im Stiftungsvorstand und im Stiftungsrat
einige alte Namen aus der Wendezeit finden lassen, so erschließt sich mir nicht
der Nutzen dieser gut dotierten Stiftung.
Wenn man denen schreibt bekommt man keine Antwort oder man
gerät an eine unbezahlte Praktikantin, die man dazu verdonnert hat, die E-Mails
zu sortieren, die aber sonst keinerlei Aussage treffen kann oder darf. Am
besten war die Antwort eines auf Abwesenheit programmierten E-Mails Accounts,
der mir versprach innerhalb kürzester Zeit sich meines Anliegens zu widmen und
sich dann wieder zu melden. Das ist jetzt schon bald zwei Jahre her.
Heute jährt sich zum 32. Mal der Tag an dem ich in
Sippenhaft genommen wurde! Die ganze Geschichte findet man hier: http://vm10-und-freunde.blogspot.de/2008/01/fr-immer-abgemustert.html
„Sippenhaft“ – Was kann man, was soll man sich darunter
vorstellen? Ich möchte dies mal an zwei Beispielen erklären, die gerade andersherum
liefen. Bei denen es eben nicht zur Sippenhaft kam, obwohl sie angedroht oder
durchaus vorstellbar gewesen wäre. Was
wäre wohl aus dem Sohn
von Erwin
Rommel geworden, wenn Rommel sich nicht selbst getötet hätte. Nur so
entging seine Familie der bereits angedrohten Sippenhaft.
Der Sohn eines hohen Wehrmachtsoffiziers
in unmittelbarer Nähe von Adolf Hitler, der Neffe eines Stasi Agenten
und Cousin des IM
Czerny ist heute Bundesinnenminister. Ich will das an dieser Stelle gar
nicht werten. Ich will nur allen vor Augen führen, was Sippenhaftung in diesen
beiden Fällen hätte anrichten können. Diese beiden Herren können unendlich
dafür dankbar sein, dass sie Sippenhaftung nicht erleben mussten.
Mich jedoch hat die ganze Härte und Breitseite jener unmenschlichen
ungerechten Sippenhaftung getroffen. Die Folgen wirken noch heute unvermindert
fort. Eine Benennung der Schuld, eine Entschuldigung oder gar eine angemessene
Wiedergutmachung wird es für mich nicht mehr geben. Ich stehe hier und heute
vor meinem beruflichen Scherbenhaufen. Niemand wird mir helfen.
Jetzt mit 55 Jahren, wo mir auf Grund der langjährigen
körperlich harten Arbeit und des nicht aufgearbeiteten Traumas ganz allmählich
die Gesundheit abhandenkommt, verweigert mir die Knappschaft – Bahn – See
willkürlich die notwendigen Behandlungen und gesundheitlichen Rehabilitationsmaßnahmen.
Nein! Ich bin nicht neidisch auf die, die es besser
getroffen haben.
Nein! Ich bin nicht frustriert!
Nein! Ich bin nicht Verbittert!
Nein! Ich bin nur WÜTENT und ich KLAGE AN!
Hardy Riedel
Donnerstag, 3. April 2014
Gedanken zum Pilotenstreik
Da habe ich doch mal wieder das Wort „Neiddiskussion“ im Zusammenhang mit dem derzeitigen Pilotenstreik gehört. Ausgerechnet Politiker schreien hier nach Verhältnismäßigkeit der Mittel. Das ist doch irgendwie lustig oder eigentlich ziemlich verlogen. Wir haben gerade in der letzten Zeit mal wieder gesehen, dass Politiker nicht streiken müssen, wenn sie sich ihre Diäten um 10% erhöhen wollen. Sie tun es einfach und nehmen dabei ein ganzes Volk in „Geiselhaft“.
Wenn ein einfacher Arbeitnehmer dies auch könnte dann würde er auch nicht streiken.
Auch brauchen sich Berufspolitiker keine Sorgen um Ihren Lebensstandard im Alter zu machen. Da gibt es großzügige Übergangsregelungen und Pensionsansprüche, für die sie nie etwas bezahlen mussten.
Gerade beim derzeitigen Pilotenstreik geht es ja gerade auch um die Erhaltung dieser (zu recht) bestehenden Übergangsregelungen. Davon wird aber kaum berichtet.
Ein Pilot gehört zu den Berufsgruppen, bei denen die Ausübung ihrer Tätigkeit von immer wiederkehrenden strengen Gesundheitschecks abhängig ist. Das ist auch gut und richtig so.
Doch was kann ein Pilot denn beruflich noch tun, wenn er beispielsweise mit 55 Jahren den anstehenden Gesundheitscheck nicht mehr besteht und ihm seine Firma keinen adäquaten Job in Management, Verwaltung oder technischen Service bieten kann oder bieten will?
Ein Lokführer, der einen Selbstmörder überrollt und der dadurch traumatisiert ist und nicht darüber hinwegkommt, verliert auch seine Lokführer- Lizenz. Es ist noch gar nicht so lange her, dass dies ein Thema im Arbeitskampf bei Lokführern war. Auch da kam es zu einer derart schrägen „Neiddiskussion“.
Es gibt da noch einige andere Berufsgruppen die auf Grund eines nicht bestandenen Gesundheitschecks ein „Berufsverbot“ auferlegt bekommen können. Bei denen gab es einst auch Übergangsregelungen wie Teilrenten. Doch jetzt gibt es sie nicht mehr.
Ich, ein 55 jähriger ehemaliger Seemann kann davon ein Lied singen. Weil man schon vor Jahren die Deutschen Seeleute um ihre Seemannsrente betrogen hat, schau ich ziemlich dumm in die „Röhre“ http:// vm10-und-freunde.blogspot.de/ 2011/03/ddr-ahoi.html
Man hat schon vor vielen Jahren ganz erfolgreich damit angefangen Schiffe auszuflaggen um aus reiner Profitgier in Deutschland anstehende Löhne und Sozialleistungen nicht bezahlen zu müssen.
Der Seemannsberuf ist nach wie vor ein sehr harter und schwerer Beruf, wenn man nicht gerade ein „Salonkapitän“ a´la Skettino ist. Dennoch gibt es für Seeleute keine Regelungen für den Fall, wenn sie den, noch immer geforderten, strengen Gesundheitscheck (Seediensttauglichkeit) nicht bestehen. Sie verlieren ihren Job und können sehen wo sie bleiben nachdem sie ihre Haut für die Reedereien zu Markte getragen haben. Was glauben sie weshalb sich die Besatzung von MS “Deutschland“ (besser bekannt als ZDF Traumschiff) 2012 so vehement gegen das geplante Ausflaggen des Schiffes gewehrt hat. Hier ging es nicht zuletzt um den Erhalt ihrer wohlverdienten „Seemannsrente“. Dies sind Fakten und sie taugen eben nicht für eine „Neiddiskussion“
Im Übrigen wären solche Themen meiner Meinung nach gar nicht an der Tagesordnung, wenn unsere Regierungen in den letzten Jahrzehnten nicht so dilettantisch am Renten und Gesundheitssystem herumgeschraubt hätten. Mit der wachsenden Angst vor Altersarmut hat in diesem Land inzwischen fast jeder Arbeitnehmer zu kämpfen. Eigentlich sollte man sich dann solidarisch zeigen, wenn es noch immer Arbeitnehmer gibt, die den Schneid haben um ihre ihnen zustehende Vergütung zu kämpfen und zu streiken.
Wenn ein einfacher Arbeitnehmer dies auch könnte dann würde er auch nicht streiken.
Auch brauchen sich Berufspolitiker keine Sorgen um Ihren Lebensstandard im Alter zu machen. Da gibt es großzügige Übergangsregelungen und Pensionsansprüche, für die sie nie etwas bezahlen mussten.
Gerade beim derzeitigen Pilotenstreik geht es ja gerade auch um die Erhaltung dieser (zu recht) bestehenden Übergangsregelungen. Davon wird aber kaum berichtet.
Ein Pilot gehört zu den Berufsgruppen, bei denen die Ausübung ihrer Tätigkeit von immer wiederkehrenden strengen Gesundheitschecks abhängig ist. Das ist auch gut und richtig so.
Doch was kann ein Pilot denn beruflich noch tun, wenn er beispielsweise mit 55 Jahren den anstehenden Gesundheitscheck nicht mehr besteht und ihm seine Firma keinen adäquaten Job in Management, Verwaltung oder technischen Service bieten kann oder bieten will?
Ein Lokführer, der einen Selbstmörder überrollt und der dadurch traumatisiert ist und nicht darüber hinwegkommt, verliert auch seine Lokführer- Lizenz. Es ist noch gar nicht so lange her, dass dies ein Thema im Arbeitskampf bei Lokführern war. Auch da kam es zu einer derart schrägen „Neiddiskussion“.
Es gibt da noch einige andere Berufsgruppen die auf Grund eines nicht bestandenen Gesundheitschecks ein „Berufsverbot“ auferlegt bekommen können. Bei denen gab es einst auch Übergangsregelungen wie Teilrenten. Doch jetzt gibt es sie nicht mehr.
Ich, ein 55 jähriger ehemaliger Seemann kann davon ein Lied singen. Weil man schon vor Jahren die Deutschen Seeleute um ihre Seemannsrente betrogen hat, schau ich ziemlich dumm in die „Röhre“ http://
Man hat schon vor vielen Jahren ganz erfolgreich damit angefangen Schiffe auszuflaggen um aus reiner Profitgier in Deutschland anstehende Löhne und Sozialleistungen nicht bezahlen zu müssen.
Der Seemannsberuf ist nach wie vor ein sehr harter und schwerer Beruf, wenn man nicht gerade ein „Salonkapitän“ a´la Skettino ist. Dennoch gibt es für Seeleute keine Regelungen für den Fall, wenn sie den, noch immer geforderten, strengen Gesundheitscheck (Seediensttauglichkeit) nicht bestehen. Sie verlieren ihren Job und können sehen wo sie bleiben nachdem sie ihre Haut für die Reedereien zu Markte getragen haben. Was glauben sie weshalb sich die Besatzung von MS “Deutschland“ (besser bekannt als ZDF Traumschiff) 2012 so vehement gegen das geplante Ausflaggen des Schiffes gewehrt hat. Hier ging es nicht zuletzt um den Erhalt ihrer wohlverdienten „Seemannsrente“. Dies sind Fakten und sie taugen eben nicht für eine „Neiddiskussion“
Im Übrigen wären solche Themen meiner Meinung nach gar nicht an der Tagesordnung, wenn unsere Regierungen in den letzten Jahrzehnten nicht so dilettantisch am Renten und Gesundheitssystem herumgeschraubt hätten. Mit der wachsenden Angst vor Altersarmut hat in diesem Land inzwischen fast jeder Arbeitnehmer zu kämpfen. Eigentlich sollte man sich dann solidarisch zeigen, wenn es noch immer Arbeitnehmer gibt, die den Schneid haben um ihre ihnen zustehende Vergütung zu kämpfen und zu streiken.
Donnerstag, 29. November 2012
Sonntag, 19. August 2012
Wichtige Erklärung
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Die Grünen,
Die Linke,
Erklärung,
FDP,
persönliche Schadenshaftung für Beamte Staatsbedienstete und Politiker,
Regierung,
SPD,
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