Donnerstag, 27. März 2008

Bespitzelung-Lidl schiebt Vorwürfe auf Detektive ab

so titelt focus.de am 26.03.08, 18:27

Der Discounter Lidl hat eingestanden, dass Detektive in Filialen Überwachungskameras installiert hätten. Sie hätten aber nicht den Auftrag gehabt, die Mitarbeiter auszuspionieren.

Lidl-Mitarbeiter wurden ausspioniert
Das Magazin „Stern“ berichtete, der Lebensmittel-Discounter Lidl habe Mitarbeiter systematisch überwacht. Beschäftigte seien mit Hilfe von Kameras ausgespäht worden. Dem Magazin liegen nach eigenen Angaben mehrere Hundert Seiten interner Protokolle vor, in denen genau notiert sei, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gingen oder wer möglicherweise mit wem ein Liebesverhältnis habe. Die meisten dieser Einsatzberichte stammen aus Lidl-Filialen in Niedersachsen.
Lidl-Geschäftsleitungsmitglied Jürgen Kisseberth sagte dazu: „Wir haben keine Mitarbeiter ausspioniert.“ Kisseberth zufolge schaltete Lidl zwei Detekteien ein, um durch Diebstahl verursachte „Inventurverluste“ zu vermeiden. Dies sei eine „handelsübliche Maßnahme“. Die beiden Detekteien hätten aber nicht den Auftrag gehabt, Mitarbeiter auszuspähen. Lidl werde nun generell nicht mehr mit Detekteien zusammenarbeiten, kündigte er an. Etwaige Daten, die von Detektiven über Mitarbeiter gesammelt worden seien, würden nicht verwendet. Ein Bespitzeln von Mitarbeitern sei „nicht gewollt“.Ver.di spricht von SchweinereienDem „Stern“ zufolge funktionierte die Überwachung immer nach dem gleichen Schema: Detektive hätten in Filialen Miniaturkameras installiert. Die Detektive hätten dann aber auch ihre genauen Beobachtungen der Lidl-Mitarbeiter notiert. Der Ver.di-Handelsexperte Achim Neumann sagte dem MDR, was Lidl gemacht habe, dürfe man nicht hinnehmen. „Wenn Unternehmen den Rechtsstaat mit Füßen treten, dann müssen sie weg.“ Er bekräftigte das Ziel, bei Lidl Betriebsräte durchzusetzen. Dann würden „solche Schweinereien“ nicht mehr passieren.
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, sagte dem „Stern“, dass das Protokollieren eines Toilettenbesuchs und ähnliches einen schweren Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz darstelle: „Ich gehe davon aus, dass, wenn solche Vorgänge bekannt werden, die zuständige Datenschutzbehörde tätig wird und Ermittlungen einleitet.“
hei/Reuters

Nun ist ja schon seit längere Zeit bekannt, dass Lidl, wie übrigens eine ganze Reihe anderer, auch namhafte, deutsche Arbeitgeber, Arbeitnehmerrechte, Grundrechte, ja sogar Menschenrechte, mit Füßen treten.

Thomas Didier (26.03.2008 20:50)
Ich bin damals als Student
stundenlang per Kamera bei meiner Kassiertätigkeit bei LIDL beobachtet worden. Auch Mobbing war dort (nicht nur gegen mich) gang und gäbe. So etwas habe ich nur noch bei Plus erlebt. Sonst nirgendwo. Schade, dass Arbeitnehmer kaum etwas dagegen tun können und nach den Hartz"Reformen" noch zusätzlich unter Druck geraten sind.
(Kommentar zum oben ausgeführten Artikel)

Für Außenstehende, für noch nicht Betroffene heute sicher schwer nachvollziehbar. Sie glauben in einem Rechtsstaat zu leben. Auch ich war einmal davon überzeugt. Doch dann wurde ich Opfer einer bösartigen Mobbingkampagne und ich musste erfahren, dass der so genannte Rechtsstaat nicht hilft.

Der Ver.di-Handelsexperte Achim Neumann sagte dem MDR, was Lidl gemacht habe, dürfe man nicht hinnehmen. „Wenn Unternehmen den Rechtsstaat mit Füßen treten, dann müssen sie weg.“

Hier hat Herr Achim Neumann Recht. Doch scheint er die gelebte Praxis nicht zu kennen.
Fakt ist leider, dass Unternehmen sehr wohl den Rechtsstaat mit Füßen treten. Sie wissen, dass sie das ungestraft tun können. Sie wissen, dass es keine Strafverfolgung geben wird.
Wenn dann doch mal ausnahmsweise eine Ordnungsstrafe oder ähnliches fällig sein sollte, dann ist diese so lächerlich gering, dass die Unternehmen diese aus der berühmten „Portokasse“ zahlen und den Verlust auch noch als Betriebskosten von der Steuer absetzen können.
Obwohl diese Missstände bekannt sind, sehen Politiker in der gesetzgebenden Versammlung und auch das Justizministerium keinen Handlungsbedarf.

Natürlich hat auch Peter Schaar Recht, wenn er dies äußert:

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, sagte dem „Stern“, dass das Protokollieren eines Toilettenbesuchs und ähnliches einen schweren Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz darstelle: „Ich gehe davon aus, dass, wenn solche Vorgänge bekannt werden, die zuständige Datenschutzbehörde tätig wird und Ermittlungen einleitet.“

Doch unsere Erfahrung sagt uns: Dies ist reines Wunschdenken.

Keine Firma, auch Lidl nicht, wird zugeben einen Mitarbeiter auf Grund der beobachten häufigen Toilettenbesuche zu entlassen oder abzumahnen.
Die Unternehmen wissen sehr wohl, dass diese Praxis den Gesetzen widerspricht. So handeln sie eindeutig vorsätzlich, wenn sie ihre Unternehmen mit Kameras nur so spicken. Das Risiko erwischt und bestraft zu werden bleibt ja weiterhin gering.

Keiner der Beobachteten, weder der Arbeitnehmer noch der Kunde oder Gast, kann nachvollziehen wer am anderen Ende der Kamera sitzt und wie dieser das Beobachtete wahrnimmt und verwertet.

Ich selbst habe, in dem Untenehmen welches ich leider nur allzu gut kenne und welches einen Freizeitpark betreibt der mit Kameras gespickt ist, erlebt, dass die eingefangenen Bilder völlig unkontrolliert an öffentlichen Stellen auflaufen.
Ich habe erlebt, wie Mitarbeiter dieser Firma mittels Zoom und Lenkfähigkeit der installierten Domkameras „hübsche Mädchen mit kurzen Röcken“ ausspähten und mit zotigen Sprüchen weniger wohlgeratene Menschen beurteilten.
Eine dieser TV Leitungen führte direkt in das Wohnhaus des Firmeninhabers. Was der mit diesen Bildern gemacht hat, dass wissen wohl nur die Götter.

Man kann sich leicht vorstellen, wie Vorgesetzte urteilen, wenn diese zufällig, in einer Momentaufnahme, einen Mitarbeiter beobachten, der sich mal, aus welchen Gründen auch immer, gerade etwas ungeschickt anstellt.
Wenn sie dann von der Chefsekretärin auch gleich den Namen und die Abteilung des „ungeschickten“ Mitarbeiters auf einem „Silbertablett“ serviert bekommen, dann hat dieser Vorgesetzte sich eine Meinung über diesen Mitarbeiter gebildet. Es ist dann völlig unerheblich weshalb der Mitarbeiter offiziell kurze Zeit später entlassen wird.
So gesehen ist jeder Einsatz von Kameras in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz immer bedenklich. Doch, wie schon im unten stehenden Kommentar bemerkt wird, der Staat macht es vor.

cicero teutonicus (26.03.2008 20:07)
Lidl
Lidl macht doch nur das, was unser Staat schon immer gemacht hat und heute immer mehr machen will. Hier ist der Name Schäuble schon fast überflüssig. Regt sich hier jemand von den Gewerkschaften oder sonstigen Vereinigungen auf?

Das man dann den mündigen Bürger auch noch für blöd hält, spricht nicht für die Intelligenz desjenigen, der dann behauptet, die Detektive hätten aus eigenem Antrieb gehandelt.

werner (26.03.2008 21:10)
Lidl hält euch für doof
Detektive die sich mehr Arbeit machen als nötig. Klaro!. Na ja, die Doofen glauben das und gehen weiter bei Lidl einkaufen.

dmeyer (26.03.2008 21:13)
Kein Einkauf bei Lidl
Meine Frau und ich kaufen schon seit Jahren nicht mehr bei Lidl ein. Wenn das viele machen, wachen die Manager vielleicht auf und achten die Menschenwürde.
Jawohl! Nur das hilft. Siehe Shell und die Bohrinsel!
Abschließend möchte ich diesen Kommentar stehen lassen:

Trapattobi (26.03.2008 18:57)
Staatsanwalt statt Betriebsrat
Was hier passiert ist, ist hochkriminell. Da braucht es keinen Kostentreibenden Betriebsrat, sondern Staatsanwälte, welche die Verantwortlichen Personen sanktionieren, damit diese nicht glauben, das so was ungesühnt bleibt. Dass die Detektive diese "Fleißarbeit" aus Jux & Tollerei und ohne Auftrag gemacht haben, glaubt hoffentlich niemand.
Staatsanwalt statt Betriebsrat! Ja schön wär’s. Doch der Staatsanwalt wird nicht eingreifen, genauso wie andere Verantwortliche keinen Handlungsbedarf sehen.

WIR bleiben dran!

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Samstag, 22. März 2008

Faule Ostereier für 180 000 Menschen durch Hartz IV.

Eine aktuelle Anfrage einer der fünf „Wellnessparteien“ im Abgeordnetenhaus von Berlin hat ergeben, das aktuell über 180 000 Menschen von Hartz IV leben oder Zuschüsse zu ihrer Rente oder dem Lohn beantragen mussten. Tendenz radikal steigend, gerade was die Anträge auf Zuschüsse zum Arbeitslohn betrifft. Eine erschreckende Tendenz, wenn man dabei eine Aufschlüsselung der Zuschussantragssteller nach Berufsgruppen vornimmt.
Alleine 33 000 Lehrer sind auf Hartz IV Zuschüsse angewiesen um auf ein Monatseinkommen zu gelangen, das ihnen ihre Existenz sichert. Hintergrund dafür sind die vielen Teilzeitstellen, damit will man mit aller Macht die Ausgaben senken, jedoch verschiebt diese von einer Behördenkasse in die andere, und somit immer zu Kosten der Solidargemeinschaft.
Im Klartext hat man einmal in Berlin zu wenig Lehrer, Schulklassen mit 30 und mehr Schülern sind keine Seltenheit. Die Lehrer für diese Klassen sind überfordert, werden oft krank und werden durch Teilzeitkräfte ersetzt. Alleine die Kosten für Krankheit, Verwaltungsaufwand für Teilzeitersatzlehrer und Hartz IV Zuschüsse weisen dieses Sparsystem an für sich schon Schwachsinn heraus, denn unterm Strich kommen Mehrkosten heraus. Nur fällt dies nicht so auf, da einmal die Krankenkassen belastet sind, dann wieder die Hartz IV Töpfe und unterschiedliche Verwaltungskassen, oft auch eben auf verschiedenen Ebenen wie Kommune, Land oder Bund.
Auf der Strecke bleiben die Schulkinder, also die Zukunft und Bildungschancen der Kinder, dann Lehrer die nur noch auf ihre Pension hoffen und Teilzeitkräfte, die für einen Apfel und ein Ei sich völlig frustriert in den Fängen einer Bürokratie - die eben auch durch eine Partie wie die „LINKEN“ vom Schaumschläger Gysi aufgebaut worden ist – gefangen fühlen.
Osterei dieser Art kennen wir nur zur genüge aus den letzten 20 – 30 Jahren, nur heute haben diese faulen Eier immer eine Henne zur Mutter, die von Hartz IV.
Und so kann man heute beobachten, wie immer mehr Berufsgruppen und soziale Schichten in die Klauen eines Systems rutschen, das nur noch Angst und Neid produziert.

Sonntag, 16. März 2008

„Perlen vor die Säue werfen.“

Was sich da die Damen und Herren Politikerinnen und Politiker in ihrem Wellnesszentrum an der Spree ausgedacht haben, ist wohl so was wie „Perlen vor die Säue werfen.“ Man will jetzt die Renten um einige Euro im Monat erhöhen, insgesamt wäre das eine Erhöhung der Ausgaben im Staatshaushalt von 1,2 Milliarden Euro im Jahr. Und nun streitet man sich auch noch um den Sinn oder Unsinn dieser paar Groschen, ziemlich unwürdig und nicht im Sinne unseres Grundgesetzes. Da werden dann Kloakenparolen ausgegeben, die Alten lebten auf den Kosten der Jüngeren, federführend für diese Parolen sind Journalisten aus der Bildzeitung, den öffentlich-rechtlichen Medien - einem der größten Subventionssumpflöcher in unserem Land – und einigen Jungabgeordneten aus dem bekannten Wellnessbereich Bundestag.
Nicht Stellung beziehen diese Damen und Herren zu der Tatsache, dass gerade den Rentnern mit der Mehrwertsteuererhöhung um 3 % ein Teil ihrer Rente gekürzt worden ist, und die Erhöhung kaum ein Ausgleich darstellt. Bei 1200 Euro erhält ein Rentner monatlich gerade mal 13 Euro, die Minimumrente beginnt bei uns bei sage und schreibe gerade mal 200 Euro, dort bekommt man pro Monat dann gerade mal so viel, dass man sich nicht mal eine Tasse Kaffee kaufen kann. Immer mehr Rentner sind auf Hartz IV-Zuschüsse angewiesen, und das nach einem Arbeitsleben voller Nöte und Sorgen.
Dafür drückt man sich aber in der Politikerkaste um einen Abbau von Subventionen, die gerade den Heuschrecken und Unternehmern die steuerliche Subventionierung ihrer gigantischen Fuhrparks unter anderem erlaubt. Die Kosten alleine für Mobbing belaufen sich auf über 100 Millairden Euro Jahr für Jahr. Das sind die Kosten, die Generationen nach uns noch bezahlen müssen. So zum Beispiel seit dem Mobbingfall von Quetsche 2000 im Jahre 1988 bis heute dürften so über 1,5 Billionen Euro verheizt worden sein, unfassbar, wenn dann Abgeordnete meinen, die Rentenerhöhung sei unmöglich.
Nein, die Kosten für Fimrenwagensubventionen und Mobbing sind unfassbar und möglich, weil die Damen und Herren Parlamentarier zu bürgerfreundlichen Gesetzen unfähig sind.
WIR, die Plattform für eine Bürgerrechtsbewegung in Deutschland bietet daher jedem Opfer dieser unfassbaren, politischen Zustände einen Weg der aktiven Mitarbeit an.

Samstag, 15. März 2008

Mobbing vor 20 Jahren, der Fall Quetsche 2000

Mit Interesse habe ich den Fall von „Quetsche2000“ gelesen, einem Mobbing-Fall der nun 20 Jahre her liegt. Geändert hat sich bei heute nichts im Umgang mit Mobbingopfern, und man sieht auch schon damals die Muster, wie die Gesellschaft sich Opfern entledigt.
Verschlechtert hat sich seitdem der Kontakt für Opfer zu den Medien, die Steuern wurden für die Zwangsabfindungen erhöht und wie immer stehen die Opfer an Chance da. Zu Recht fragt Quetsche2000 verweist er auf die Praxis der Ausgrenzung der Opfer von einer weiteren Chance am Arbeitsmarkt ganz zu schweigen, heute noch ein viel größeres Problem. Und eben die Kriminalisierung, die Opfer von Mobbing sehr oft trifft, den wie schon von mir erwähnt, Korruption und Mobbing sind siamesische Zwillinge, wobei eben oft Korruption von den Opfern nicht erkannt werden konnte. Macht der Möglichkeit der Kenntnisnahme heißt das im BGB-Jargon.
Hier die Geschichte von Quetsche:
>> Ja, ich habe meine Ausbildung zum Stahlformenbauer 1972 begonnen, und 1976 erfolgreich beendet.Seinerzeit hatte der Lehrlingssprecher ein enormes Gewicht im Betrieb, als wir einen Ausbilder hatten, der zuvor bei der Bundeswehr gewesen ist, als Zeitsoldat.Total durchgeknallt, meinte dieser Ausbilder, er könnte die Lehrlinge allesamt psychisch terrorisieren. Nach fast 2 Jahren Terror-Lehrzeit wurde der Mann dann in eine andere Abteilung versetzt, und wir hatten unsere Ruhe.Heute ist es doch so, egal ob der Betriebsrat vor ort, der Jugendvertreter, oder selbst die Gewerkschaften, viele "Kollegen" stecken mit dubiosen Arbeitgebern unter einer Decke, schleimen, lassen sich kaufen, und verraten dann kritische Kollegen.Ich selber habe das 1988 erlebt, als ich Mobbing und gesundheitsgefährdende Missstände gemeldet hatte. Wenige Monate wurde ich fristlos gefeuert, schaltete die Presse ein, ging vor das Arbeitsgericht usw. Zwar bekam ich damals eine saftige Abfindung mit allem Drum und Dran, und die Presse berichtete großdarüber, aber danach war Schicht im Schacht.Kein Arbeitgeber wollte mich mehr haben.So sieht die traurige Realität in der Scheindemokratie Deutschland aus.Von daher wundert mich nicht, dasssehr viele Menschen eingeschüchtert sind, weil sie angst vor dem sozialen Fall haben. Damit verbunden wäre dann auch noch die Ausgrenzung und Kriminalisierung.Deutschland ist ein Saustaat!!!
Quetsche2000
https://www.forum.fr-online.de/forum/<<
http://forum.fr-online.de/forum/showthread.php?t=996

Lehrjahre sind keine Herrenjahre!

Dieser Spruch aus den 60er und 70er Jahren gegen die Initiativen von Lehrlingen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen taucht in den letzten Jahren immer wieder auf. Seit Hartz IV haben sich nachweisliche alle gesellschaftlichen Bedingungen verschlechtert. Unglaublich was sich heutzutage im Bereich Ausbildung abspielt. Arbeitszeiten von 16 Stunden pro Tag scheinen heute wohl keine Ausnahme mehr zu sein. Belästigung, Schikane und Mobbing sind in unserem Land in der Zwischenzeit so selbstverständlich geworden, dass man eigentlich nur noch fragen muss, warum haben wir eigentlich ein Grundgesetz, Jugendämter und eine Gewerbeaufsicht?
Und was machen unsere Politikerinnen und Politiker in ihren Wellnessoasen, sie schauen weg wie immer, oder fahren nach China und sonst wo hin und fordern Menschenrechte ein. Welche Menschenrechte fordern sie eigentlich ein? Chinesische Arbeitsbedingungen haben wir doch hier genug, und wenn es mal eine oder ein Auszubildende(r) wagen sollte, seine Meinung über die sozialen Verhältnisse frei zu äußern, na dann lesen sie mal nach bei Dr. Azubi oder lassen sich mal den Bericht in der Sendung Monitor vom 13.032008 - https://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht. - erklären. Oder was einer jungen Küchenhelferin in einem Nürnberger Nobelrestaurant - Nobelfolterkeller wäre wohl besser – geschehen ist, kann man unter dem folgenden Link nachlesen. Die Zeitung aus Nürnberg hat ihren Artikel sachgemäß betitelt mit: Sadistischer Chefkoch: Folter mit kochendem Öl.
http://www.abendzeitung.de/nuernberg/1332
Welche Menschenrechte wollen nun die deutschen Politiker einfordern, die, die sie im eigenen Land durch Wegschauen galant übergehen, also Folter, sexuelle Belästigung, Mobbing, Schikane, Löhne unterhalb von Hartz IV (Die neue Armut) und so weiter. Eigentlich müsste durch Deutschland schon längst ein Heer von UN-Menschenrechtsbeobachter unterwegs sein, damit endlich das Ausmaß erfasst wird.
Und unsere neue Nationalhymne sollte mit dem Text beginnen:
Wo sind sie nur geblieben
Die Menschrechte im Land von Goethe und Schiller
Und wieder war es mal keiner gewesen
Wie immer
Nur blöde, diesmal gibt es keinen Adolf
Dem man alles in die Schuhe schieben kann
hg

Freitag, 14. März 2008

Geheimbund BRD-"Richterschaft"

Gewusst haben wir es eigentlich immer schon, oder besser gesagt vermutet. Doch nun haben wir mehr und mehr auch die Beweise dafür, Professoren nutzen ihre privilegierte Stellung in diesem Lande als Beamte auf Lebenszeit schamlos und ohne Skrupel aus. Und wir als Opfer von Mobbing und Behördenwillkür wundern uns dann immer, wenn Richter unfähig sind, Gesetzestexte zu lesen und anzuwenden. Woher sollten sie das auch können, wenn sie nur sexuelle Dienstleistungen als Qualifikationsmaßnahme kennen.
Aus einem Rundmail der Internetverteilergemeinschaft: >> Jeder hat es gelesen oder davon Gehört.Ein Juraprofessor an einer hannoverschen Uni hat vor wenigen Tagen vor demLandgericht Hildesheim gestanden: "in mindestens 69 Fällen als ungeeignetgeltenden Kandidaten durch Geldzahlungen oder sexuelle Gegenleistungen zumDoktortitel verholfen zu haben".Der Juraprofessor wurde dadurch als "Professor Sex" oder als "DerDoktormacher" bekannt.In den vergangenen drei Jahren verhandelten auch zwei sehr jung wirkendePersonen vor dem Amtsgericht Elmshorn gegen mich, die sich alsRichter/Richterin ausgaben und einen Doktortitel trugen.Ich fragte daher am 10.03.2008 beim Gerichtsdirektor des AG Elmshorn, HarmBehnke, an und bat ihr, mit bekannt zu geben, wo die Beiden jugendlichenDoktores ihr Studium absolviert haben und wer der Juraprofessor der Beidenwar. Ich verwies auf die Berichterstattung über den "Doktormacher Professor Sex"und begründete mein Interesse damit, daß ich mir sicher sein wollte, dasmeine Beiden Elmshorner "Richter-Doktores" doch wohl nicht etwa von diesemzu Doktoren gemacht wurden...<<

Dienstag, 11. März 2008

Nun wird wohl auch in der Politik gemobbt.

Wie immer, mit drei Tagen Verspätung kommt nun Guido Westerwelle an und schützt Frau Metzger angeblich vor Mobbing. Dabei stellt sich eigentlich immer die Frage, warum mobbt jemand, Herr Westerwelle? Erinnert er sich noch an Jürgen Möllemann?
"FDP-Chef Guido Westerwelle erklärte gegenüber der Neuen Presse“ in Hannover: „Dieses Mobbing gegen Frau Metzger in Hessen ist geradezu verfassungswidrig", warum eigentlich nur dieses Mobbing? Ist Mobbing generell nicht verfassungswidrig? Er meint ja wohl auch das Grundgesetz und die Würde des Menschen, wenn er von Verfassungswidrigkeit redet. Diese gilt nun auch selbstverständlich für Politiker so wie auch die Gesundheit, da hat er Recht. Die Politiker, die aber bisher immer so gerne sich geweigert haben, Mobbing als Straftatbestand zu ächten und die Täter in Regress zu nehmen und uns Opfer niemals unterstützt haben, spüren nun selber wie weit Mobbing in alle gesellschaftliche Schichten vorgedrungen ist.
Doch hat nun Frau Metzger die Vorsitzende Frau Y gemobbt, oder die Partei Frau M. oder hat Frau M. die Partei? Täter haben immer ein Ziel, in der Politik gab es ja Intrigen wohl schon immer, nicht gerade eine Vorbildfunktion, die Parlamentarier, neben bei erwähnt, ja auch sein sollten.
Herr Westerwelle weiter, "jeder Abgeordnete sei frei gewählt und nur seinem Gewissen und nicht der Parteizentrale verpflichtet." Das aber gilt dann auch für FDP Landesverbände, wenn sie eine Koalition eingehen wollen, oder? Ziemlich merkwürdig diese Äußerung. Wer gegen Mobbing vorgeht, muss sich eindeutig auf die Seite aller Opfer stellen und nicht nur Einzlene herausgreifen.
Der FDP-Chef weiter, „ich hoffe sehr, dass sich die Parlamentspräsidenten mit ihrer ganzen Autorität in dieser Frage rasch und deutlich zu Wort melden.“ Ja, das hoffen wir auch von der FDP, dass sie mal Mobbing hart bestrafen lässt, ihre Blockadepolitik aufgibt und insbesondere die Täter zur Verantwortung ziehen lässt, per Strafgesetzbuch aber bitte. Denn bisher hat ja da die FDP unter anderem immer abgeblockt, wenn es um Gesetze gegen Mobbing geht, warum wohl? Herr Westerwelle, unterstützen sie doch jetzt den Kampf gegen Mobbing, den wir Opfer bisher alleine führen mussten. Und warum wurden unsere Anliegen im Jahr 2007 im Petitionsausschuss des Bundestages immer abgelehnt?