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Dienstag, 19. August 2008

Mobbing-Gegner vor Gericht

Am Mittwoch, den 20.08.08, also morgen findet im Raum 209 um 10:00 Uhr im Amtsgericht Kassel in der Frankfurter Straße 9 ein Prozess statt, bei dem man sich nur fragen kann, wie lässt ein Richter bei der Beweislage so einen Prozess zu.
Angeklagt ist der Betreiber der Internetseite Mobbing-Gegner, http://www.mobbing-gegner.de/, Detlef Lengsfeld, selbst Mobbing-Opfer in der Autostadt Wolfsburg, hat er sich dennoch mit viel Engagement und Energie für viele Mobbing-Opfern eine Plattform geschaffen, damit diese sowohl ihre Fälle darlegen können , als auch Informationen über Anwälte, Termine, Urteile usw. finden. Was ungeheuer wichtig ist in dieser deutschen Sumpflandschaft Mobbing, in dem Millionen von Opfern hilflos Jahr für Jahr durch ein kaputte Arbeitswelt und eine desolate Rechtsprechung irren.
Keine Internetseite zu Mobbing erreichte in den letzten vier Jahren das Ansehen, das Detlef sich mühsam mit Unterstützung vieler Mobbing-Opfer und anderen Mobbing-Experten aufgebaut hat. Insbesondere VW und der Autostadt kann so was natürlich nicht nur ein Dorn im Auge sein, nein, man kann da schon von einem Balken sprechen.
Und dass dann noch das bekannte Mobbing-Opfer Rainer Beutler, nicht nur bekannt seit der documenta 12 aus Kassel, beim Mobbing-Gegner seine VW-Gesichte über 10 Jahre Mobbing-Erlebnisse unzensiert darstellen durfte, hat dann wiederum als einer der Auslöser der Mobbing-Attacken gegen Rainer durch den Hr. Dr. Marciniak, Leiter des Ideenmanagement im Kasseler Werk auf den Plan gerufen.
Dieser hat nun Klage beim Amtsgericht eingelegt und will erreichen, dass nun wieder was aus dem Internet verschwinden will, was aber VW wohl zugeben hat. Denn zu Beginn der Prozesslawine und Mobbing-Attacken gegen Rainer wurde wohl bei VW plötzlich jemand vermisst, oder er soll da gar nicht gearbeitet haben. Dann plötzlich war dieser seltsame Mensch doch wieder da und hat auch bei VW gearbeitet, in einer bestimmten Funktion.
Man schüttelt nur den Kopf, wenn man sich die Unterlagen dazu durchliest, was da an Experten bei VW am Basteln sind und Führungspositionen inne haben, das hat sich gewaschen, selbst Dr. Alzheimer kommt das ins Staunen.
Man darf gespannt sein, wie der Richter das sieht, insbesondere bei der Beweislast, die muss auch dem Herrn Dr, schlaflose Nächte bereitet haben.
Infos zu dem Vorgang gibt es über:
http://kdm13.wordpress.com/2008/08/02/friedhelm-marciniak-verklagt-den-angeblichen-mobbing-gegner-detlev-lengsfeld-und-das-ist-gut-so/
http://www.mobbing-gegner.de/Presse/Marciniak/Termin.jpg
http://www.google.de/search?hl=de&q=friedhelm+Marciniak&btnG=Google-Suche&meta=
Oder googlen sie einfach unter Rainer Beutler, Detlef Lengsfeld, VW-Mobbing, usw, man darf gespannt sein, was uns die Richter nun vorsetzen, in der Hoffnung diesmal ein klares Wort an die Täter, deshalb einfach hingehen, hören und sehen. Amtsgericht Kassel.
Mit der Rehabilitation von Mobbing:Opfern beschäftigt sich zurzeit kein Gericht, seltsam, wenn man bedenkt, dass wir ein Grundgesetz haben, in dem die freie Meinungsäußerung, die Würde des Menschen und seine Gesundheit geschützt ist.

www.jetzt-helfen-wir-uns-selbst.com
http://www.onlinezeitung24.de/cat/Lokales

Sonntag, 3. August 2008

Wer im Glashaus sitzt...

sollte nicht mit Steinen werfen.

Gerade dieser bekannte Spruch des Volksmundes fällt mir immer wieder ein, wenn ich heute, wenige Tage vor den Olympischen Spielen in Peking, die Diskussionen um Menschenrechte in China höre und sehe.
Dabei fällt mir aber auch auf wie gut einer der Hauptsponsoren dieser Olympischen Spiele zum heutigen China passt.

So sollten vor allem Olympiasponsoren "dem Bekenntnis der Olympischen Charta zur Schaffung einer friedlichen Gesellschaft unter Wahrung der Menschenwürde verpflichtet sein."
An dieser Stelle nur soviel zum Wunschdenken und der Theorie.

Denn sobald man die Begriffe "Menschenrechte" gemeinsam mit dem Namen "VW" (eben einem jener Hauptsponsoren) in allen gängigen Suchmaschinen eingibt, kommt man schnell zu der Überzeugung, dass VW in Sachen Menschenrechte in China eher wenig am Hut hat.





Verwunderlich ist dieser Umstand allerdings nicht. Der Fall des VW Opfers Rainer Beutler und dies ist nur einer von vielen, (den sollte man in diesem Zusammenhang auch gleich mal mitgoogeln) zeigt überdeutlich, Menschenrechte sind für dieses Unternehmen auch nicht gerade erstes Ziel am Heimatstandort Deutschland.

Psychische Gewalt am Arbeitsplatz (Mobbing) ist eine Verletzung von Menschen und Grundrechten. Hier werden Menschen (Mitarbeiter) gezielt fertig gemacht und von ihrem Arbeitsplatz hinein in den sozialen Abstieg getrieben.
„Mobbing“, dieser Begriff der vielen von uns schon lange nicht mehr gefällt, der manchmal schon ziemlich abgegriffen wirkt und auch schon von manchem „Unwissenden“ ins lächerliche gezogen worden ist.
Mir gefällt dieser Begriff inzwischen auch nicht mehr. Ich würde von Ausgrenzung von Menschen aus niedrigem Beweggrund sprechen. Doch als Schlagwort taugen der Begriff „Mobbing“ und seine Facetten „Bossing“ und „Staffing“ allemal.
Doch bleiben wir doch lieber bei dem Begriff Ausgrenzung. Denn nichts anderes ist es.
In diesem, heutigen Deutschen Staat werden zunehmend wieder Menschen ausgegrenzt. Doch die Beweggründe dazu sind mehr als niedrig. (Habgier, Neid und Missgunst etc)

Da gibt es Firmen, die Personal abbauen wollen und die nicht wissen, wie sie bei langjährigen Mitarbeitern, die in den Firmen und für die Firmen „grau“ geworden sind, den, aus gutem Grund bestehenden, Kündigungsschutz umgehen können. Da greift man eben mal zum Mittel der Verleumdung, die dann zur Ausgrenzung, der verleumdeten Person führt.
Da gibt es Vorgesetzte die viel zuwenig von Mitarbeiterführung verstehen und „Problemchen“ aussitzen bis sie diese zu Problemen ausgebrütet haben. Derjenige Mitarbeiter der das „Problemchen“ hatte, wird dann zum Problemfall und zum Störer des Betriebsfriedens gemacht. Dabei war der Vorgesetzte nur unfähig.
Seine Unfähigkeit vertuscht er damit, dass er mit dem Finger auf den anderen zeigt.

Doch die vergangenen (oft leider schon wieder in Vergessenheit geratenen) und auch die tagesaktuellen Affären wie "VW-Affäre", "Siemensaffäre", "Telekomaffäre", "Bespitzelungsaffäre bei Lidl und Konsorten" etc. zeigen überdeutlich noch einen weiteren, immer wichtiger werdenden Grund für Mobbing auf.

Korruption und Mobbing sind wie siamesische Zwillinge. Sie bedingen einander.

Denn durch Mobbing können kritische, geradlinige, unbestechliche und somit, für zur Korruption geneigte Entscheidungsträger, potentiell gefährliche Mitarbeiter aus den Weg geräumt werden.
Die heutige Gesetzgebung und die äußerst mangelhafte juristische Bewertung solcher Vorgänge machen es den Tätern besonders leicht.

Die Opfer hingegen kämpfen einen aussichtslosen Kampf um ihre, im Grundrecht und auch in den Menschenrechten verbriefte, körperliche und seelische Unversehrtheit. Die menschlichen Folgen für die gemobbten Mitarbeiter und deren Angehörigen sind meist verheerend und prägen sie bis an ihr Lebensende. Doch gibt es für sie keine echte Hilfe.
Die Meisten der Opfer sind krank geworden und stehen in den allermeisten Fällen ohne professionelle Hilfe da. Selbst langjährige Partnerschaften zerbrachen oder zerbrechen gerade.
Dass man durch die Hartz IV Gesetzgebung zur „Bedarfsgemeinschaft“ degradiert wird, trägt auch nicht gerade zum besseren Lebensgefühl bzw. Partnerschaftsgefühl bei.
Eine erschreckend hohe Zahl der Opfer von psychischer Gewalt am Arbeitsplatz hat durch Suizid ihr Leben verloren.



Von Gerechtigkeit, Genugtuung durch die Bestrafung der Täter, Schadenersatz, Schmerzensgeld zur Verwendung, den entstandenen gesundheitlichen Schaden zu mildern und von neuen Arbeitsplätzen an denen die Opfer eventuell neues Vertrauen schöpfen könnten, sind wir in diesem Land Lichtjahre entfernt.

Auch bei den Kranken- und Rentenkassen, bei der Agentur für Arbeit, den Sozialkassen, den Versorgungsämtern und entsprechenden Versorgungswerken, später vielleicht auch bei den Pflegekassen entsteht durch Mobbing am Arbeitsplatz, ein kaum abschätzbar hoher Schaden. Eigentlich sollte man dort ein (finanzielles) Interesse haben, die Opfer bei Schadenersatzklagen und der dazu notwendigen Beweisführung aktiv zu unterstützen um gegebenenfalls gegenüber den Verursachern, die für die Heilung des Erkrankten entstanden Kosten, zurück fordern zu können. Bei Unfällen mit Fremdbeteiligung ist dies ein ganz normaler Vorgang.

Doch sind es sehr oft gerade mobbende Unternehmen und deren Arbeitgeberverbände, die am lautesten über die hohen Lohnnebenkosten wegen der hohen Sozialkosten, klagen.
Dabei gehören sie selbst zu den Verursachern der leeren Kassen.

Erschreckend ist dabei auch die Reaktion dieser entsolidarisierten Gesellschaft die es zugelassen hat, dass man auf Vorgänge dieser Art eher nach dem "Floriansprinzip“ reagiert.
Natürlich ist es einfacher von China die Einhaltung der Menschenrechte zu fordern. Man setzt sich dabei weniger in die berühmten "Nesseln", als wenn man vor und in dem Haus "Deutschland" in Sachen Menschenrechte einmal gründlich auskehren würde.

Das ist mehr als scheinheilig!

Montag, 16. Juni 2008

Reaktionen der Funktionäre auf den Artikel zu VW und 50 Jahre Baunatal in der AMR?

„Getroffene Hunde bellen bekanntlich“, diese alte Volksweisheit sollte man als Opfer nie vergessen. Auf die AMR 25 bekamen wir als erste Reaktion diese Mail und sie braucht eigentlich nicht kommentiert werden. Gewisse Reaktionen sprechen immer für sich selber, gerade wenn es um den Wesensgehalt der „Würde eines Menschen geht“, im Falle von Rainer Beutler haben da ganze Horden von Täter, Funktionären und Möchtegerndemokraten das Grundrecht außer Kraft gesetzt.
Einfach bitte nochmals den Artikel in der AMR 25 lesen.
„Sehr geehrter Herr Gambler, wir bitten Sie die Email-Adresse: info@bw-verdi-oldenburg.de aus Ihrem Verteiler zu streichen.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Krinke
Bildungswerk ver.di, in Niedersachsen e. V., Donnerschweer Str. 84, 26123 Oldenburg, Tel.:..........., Fax: ............. e-mail:.............., Bitte beachten Sie, dass sich meine Mail-Adresse geändert hat und speichern Sie diese in Ihrem Adressbuch“
Wir werden die neue Mail natürlich nicht speichern und haben den Wunsch der Dame gerne erfüllt und sie aus dem Verteiler gelöscht und ihre persönlichen Daten unkenntlich gemacht. Wir hoffen, die Täter im Falle Rainer Beutler verfahren mit uns genauso.